"Glückselig leben will jedermann, aber was zu einem glückseligen Leben gehöre, das ist den meisten unklar oder verborgen." Seneca
"Glückselig leben will jedermann, aber was zu einem glückseligen Leben gehöre, das ist den meisten unklar oder verborgen." Seneca

 

 

 

Mein nächstes Seminar zum Thema Selbstsorge findet voraussichtlich 2018 in der Lebensschule MeLeS statt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Selbstsorge

 

Es geht in der Selbstsorge darum, sich im besten Sinne um sich selbst zu kümmern. Selbstsorge bedeutet guter Umgang mit sich, aber auch Arbeit an sich. Dazu gehören:

 

  • Aufmerksamkeit für das eigene Erleben („Wie geht es mir?“)
  • Selbstreflexion („Was tue ich?“, „Was will ich?“, „Wer bin ich?“)
  • kritische Selbstprüfung („Wer will ich sein?“, „Was will ich ändern?“)
  • Wahrnehmen der eigenen physischen, psychischen und geistigen Bedürfnisse
  • Selbstempathie & Selbstwertschätzung
  • Sich-Besinnen auf die eigenen Fähigkeiten & Ressourcen
  • ein Bewusstsein für Handlungsspiel­räume und Möglichkeiten entwickeln
  • und nicht zuletzt: Übung und Training 

 

 

„Weise Lebensführung gelingt keinem Menschen durch Zufall. Man muss, solange man lebt, lernen, wie man leben soll.“ (Seneca)

 

Warum Philosophie?

 

 Im Denken der Antike wurde die (Lebens-) Beratung als eine selbstver­ständliche, zuweilen sogar als die zentrale Aufgabe von Philosophen betrachtet.

 

 „Die Philosophie nützt nichts, wenn sie nicht die Leiden der Seele vertreibt.“ (Epikur)

 

Eine Krise wirft uns aus der Sicherheit des Alltäglichen und Gewohnten heraus. Wenn das geschieht, werden wir mit Fragen und Themen konfrontiert, mit denen sich auch die Philosophie seit jeher beschäftigt. Dazu gehören u.a.:

 

 ·         die Frage nach dem Sinn

 

·         die Konfrontation mit der Endlichkeit

 

·         die Frage nach dem guten, glücklichen, gelingenden Leben

 

·         die Suche nach Werten und Orientierungen

 

·         die Frage nach der eigenen Freiheit

 

·         die Fragen: „Was tue ich hier eigentlich?“ und: „Kann/will/muss ich so 

          weitermachen?“

 

In Krisenzeiten werden daher viele Menschen zu „Philosophen wider Willen“.

Die philosophisch-psychologische Beratung ist offen für die Beschäftigung mit diesen existenziellen Themen und bietet den nötigen Raum, um sich reflektierend mit ihnen auseinanderzusetzen.

 

Philosophische Beratung ist kein Philo­sophieunterricht. Sie ist auch keine „Anwendung“ von bestimmten philosophischen Theorien.

 

Die Philosophin als Beraterin ist in erster Linie Mit-Denkerin und Begleiterin von Prozessen der Selbsterkenntnis. PhilosophInnen können neue Denk-Wege eröffnen und beim Sortieren von Gedanken helfen.